Die perfekte Pizza im Gartenofen zu backen , ist ein Genuss, den man, einmal erlebt, nur schwer wieder missen möchte. Die Kombination aus knusprigem Boden, zartem Inneren und perfekt geschmolzenem Belag ist das Ergebnis von optimaler Temperatur, Backzeit und Technik. Wenn Sie einen Holz- oder Gasofen im Garten haben – oder mit dem Gedanken spielen, sich einen anzuschaffen – führt Sie dieser Artikel Schritt für Schritt an, damit jede Ihrer Pizzen einer neapolitanischen Pizzeria würdig ist.
Warum der Außenofen den entscheidenden Unterschied ausmacht
Herkömmliche Haushaltsöfen erreichen selten mehr als 250 °C – eine Temperatur, die für die authentische Zubereitung italienischer Pizza nicht ausreicht. Outdoor-Öfen hingegen erreichen problemlos 400–500 °C, sodass eine Pizza in nur 60–90 Sekunden mit einem perfekt knusprigen Boden und blubberndem Käse backt.
Darüber hinaus macht das Zubereiten von Pizza im Freien zu einem geselligen Erlebnis: Gäste können mithelfen, ihre Beläge auswählen und den Prozess genießen. Für dieses Erlebnis ist ein geeigneter Arbeitsbereich unerlässlich. In unserem Geschäft finden Sie verschiedene Tische für den Außenbereich , mit denen Sie eine passende Essecke gestalten können.
Die Ausrüstung, die Sie benötigen
Der Ofen
Es gibt zwei Haupttypen von Backöfen: Holz- und Gasöfen. Holzöfen verleihen den Pizzen ihren unverwechselbaren Rauchgeschmack, während Gasöfen mehr Komfort und eine präzisere Temperaturregelung bieten. Wer Vielseitigkeit und Schnelligkeit sucht, für den ist ein tragbarer Gasofen wie der Ooni Koda 12 eine beliebte Option unter Outdoor-Pizza-Fans.
Wenn Sie mit Brennholz kochen, ist die Holzqualität genauso wichtig wie die Qualität des Ofens. In unserer Kategorie für Outdoor-Öfen finden Sie Modelle, die mit verschiedenen Brennstoffen kompatibel sind, sodass Sie den Ofen auswählen können, der am besten zu Ihren Kochgewohnheiten passt.
Unverzichtbare Accessoires
Ein guter Ofen allein genügt nicht: Das Zubehör macht den Unterschied zwischen einer anständigen und einer spektakulären Pizza aus.
- Pizzaschieber: Unverzichtbar zum Einlegen und Wenden der Pizza, ohne sich zu verbrennen oder sie zu verformen. Ein spezieller Teigspatel erleichtert den Vorgang erheblich.
- Hochtemperaturhandschuhe: unerlässlich für ein sicheres Manövrieren rund um den Ofen.
- Pizzastein oder Stahl: Wenn Ihr Ofen keinen Keramikboden hat, verbessert das Hinzufügen eines feuerfesten Steins die Wärmeübertragung auf den Teigboden.
Damit Sie nicht unvorbereitet sind, werfen Sie einen Blick auf das verfügbare Pizza-Zubehör . Dort finden Sie alles, was Sie brauchen, an einem Ort.
Der Teig: die Seele der perfekten Pizza
Zutaten für ein klassisches neapolitanisches Gebäck
- 500 g Weizenmehl Type 550 (W300 oder höher)
- 325 ml kaltes Wasser
- 10 g Salz
- 2 g Trockenhefe (oder 6 g Frischhefe)
- Optional: 5 ml natives Olivenöl extra
Der Prozess Schritt für Schritt
1. Mischen und Kneten: Die Hefe im Wasser auflösen. Nach und nach das Mehl hinzufügen und, sobald es sich einzuarbeiten beginnt, das Salz dazugeben. 10–12 Minuten kneten, bis ein glatter, elastischer Teig entsteht, der nicht an den Händen klebt.
2. Langsame Gärung: Dieses Geheimnis wird oft übersehen. Lassen Sie den Teig 24 bis 72 Stunden im Kühlschrank gehen. Durch die langsame Gärung entwickelt sich der Geschmack und die Textur verbessert sich spürbar. Wenn es schnell gehen muss, reichen auch 4–6 Stunden bei Zimmertemperatur, das Ergebnis ist dann aber nicht ganz dasselbe.
3. Formen: Den Teig in Portionen von ca. 250 g (für 30-cm-Pizzen) teilen und zu Kugeln formen, dabei die Oberfläche gut dehnen. Abdecken und 30 Minuten ruhen lassen, bevor sie weiter ausgerollt werden.
4. Ausrollen: Verwenden Sie niemals ein Nudelholz: Rollen Sie den Teig mit den Händen von der Mitte zu den Rändern hin flach, wobei der Rand etwas dicker bleiben sollte. Der Teig sollte dünn sein, etwa 3–4 mm in der Mitte.
Das Topping: Weniger ist mehr
Bei hohen Temperaturen garen die Zutaten in Sekundenschnelle, daher ist zu viel Topping kontraproduktiv. Für eine klassische Margarita:
- 2-3 Esslöffel gehackte Tomaten (vorzugsweise San Marzano)
- Fior di Latte oder Büffelmozzarella in unregelmäßigen Stücken
- Ein paar frische Basilikumblätter (beim Herausnehmen aus dem Ofen hinzufügen)
- Ein Spritzer extra natives Olivenöl
Verteilen Sie die Zutaten mit etwas Abstand, damit die Hitze gut zirkulieren kann und der Boden nicht durchweicht. Weniger Soße, mehr Geschmack.
So bedienen Sie den Backofen: Temperatur und Flamme
Vorheizen
Der wichtigste und oft unterschätzte Schritt: Heizen Sie den Backofen 30 bis 45 Minuten vor dem Backen vor. Die Ofenplatte oder der Ofenboden sollte eine Temperatur zwischen 430 und 480 °C erreichen. Wenn Ihr Backofen über ein eingebautes Thermometer verfügt, umso besser; andernfalls ist ein Infrarot-Küchenthermometer ideal.
Wenn Sie mit Brennholz heizen, empfiehlt der Hersteller der Ooni-Backöfen , das Feuer nur auf einer Seite des Ofens brennen zu lassen, damit die Hitze gleichmäßig über die gesamte Kuppel verteilt wird.
Wie man die Pizza einlegt und wendet
Bestäuben Sie den Pizzaschieber gut mit Mehl, bevor Sie die Pizza darauflegen. Arbeiten Sie zügig: Je länger der rohe Teig auf dem Schieber liegt, desto eher klebt er fest. Schieben Sie die Pizza mit einer festen, entschlossenen Bewegung auf den Schieber. Drehen Sie sie nach 20–30 Sekunden mit dem Schieber oder einem Pfannenwender um 180°, um ein gleichmäßiges Backen zu gewährleisten.
Ein hochwertiger Ofenspatel oder -schieber erleichtert diese Aufgabe erheblich und beugt Unfällen vor. Die Anschaffung dieses Zubehörs lohnt sich.
Anzeichen dafür, dass die Pizza fertig ist
- Der Gesims hat sich angehoben und weist goldene oder leicht gebräunte Stellen auf.
- Der Käse ist geschmolzen und blubbert, ohne anzubrennen.
- Der Sockel klingt beim Anheben mit dem Spaten hohl und hat eine gleichmäßige hellbraune Farbe.
Auch die Präsentation ist wichtig.
Eine Pizza wie diese verdient ein passendes Ambiente. Wenn Sie bereits einen Essbereich in Ihrem Garten oder auf Ihrer Terrasse haben, benötigen Sie lediglich ein gutes Holzbrett zum Schneiden und Servieren. Für einen besonderen Abend bieten sich Aluminiumtische an – eine elegante, langlebige und pflegeleichte Option, die perfekt zum Flair eines Pizzaabends im Freien passt.
Ein letzter Trick, der alles verändert
Wer es noch besser machen möchte, kann vor dem Auflegen der Pizza etwas feinen Grieß (nicht Mehl!) auf den Pizzaschieber geben. Der Grieß wirkt wie ein Gleitlager: Der Teig gleitet sanft, ohne zu kleben oder Feuchtigkeit aufzusaugen, was das Endergebnis deutlich verbessert. Dieses kleine Detail nutzen professionelle Pizzabäcker und findet sich in herkömmlichen Rezepten selten.





